Samstag,
15. August
2026,
Soester Anzeiger Werl
Tobias Reuther schätzt das Dorfleben in Büderich, nennt aber auch Probleme beim Namen
Der Ortsvorsteher ohne Hahn im Korb
Büderich – Bei der Frage des Reporters, ob Büderich noch als „Dorf“ durchgeht, wo es doch eigentlich zu groß für eine solche Bezeichnung ist, zögert Tobias Reuther keinen Augenblick: „Auf jeden Fall.“ Es gebe schließlich viele grüne Wiesen im Ort, Pferde – „und viele Ecken, wo man merkt, dass wir auf dem Dorf sind. Das macht den Mix so interessant.“ Manchmal müsse man gar warten, wenn Kühe über die Straße laufen. „Wo hat man das schon?“ Genau diese Dinge machen das Leben in Werls größtem Ortsteil mit seinen 3300 Einwohnern so charmant, sagt der Ortsvorsteher. Büderich sei und bleibe landwirtschaftlich geprägt. „Und wenn ich aufs Dorf ziehe und es kräht der Hahn morgens um 5 beim Nachbarn, dann darf ich mich nicht beschweren. Man muss halt wissen, wo man hinzieht.“ Wobei er beim Hahn gut re...
Ausgabe kaufen