Freitag,
14. August
2026,
Allgemeiner Anzeiger
In ihrem neuen Roman „Alleinruhelage“ entführt Eva Menasse die Leser in eine Welt der Erinnerungen
Freud und Leid des Datschenlebens
Wer ein altes Haus kauft, der kauft auch seine Geschichte mit und fügt ihm selbst ein weiteres Kapitel hinzu, mit allen Freuden, Träumen, Schmerzen und Enttäuschungen, die das Leben so bereithält. Eva Menasses neues Buch „Alleinruhelage“ erzählt genau dies, die Geschichte eines Hauses als Hort sehr persönlicher Erinnerungen, aber auch als Spiegelbild einer bewegten Historie und einer Gesellschaft im Umbruch. Das Haus, um das es hier geht, liegt irgendwo in der „alleröstlichsten Pampa“ am Rande eines von Schilf erstickten Sees. Es steht da inmitten einer „Lichtung voller Sonne und Farben“ und erinnert an „eine aufgestellte Käseecke. So spitz, schrullig und seltsam, ein Haus, dem die Tiefe, also sozusagen Rücken und Hintern fehlt.“ Das Haus, eine ehemalige Gastwirtschaft, ist Teil...
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